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Qualitätsmanagement
Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird ein fortwährender Verbesserungsprozess in Gang gesetzt. Die Qualität der Dienstleistung soll im Mittelpunkt aller Handlungen und planerischen Überlegungen zur optimalen Versorgung unserer Patienten stehen. Dabei sind es die Erwartungen, Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden, auf die hin unsere Prozesse ausgelegt werden.
Im Folgenden finden Sie Angaben über unsere Qualitätsziele, die Strukturen und Instrumente des Qualitätsmanagements sowie einige beispielhafte Projekte, die der Qualitätsverbesserung dienten.
Instrumente des Qualitätsmanagements
- Fortlaufende Patientenbefragung zur Behandlungszufriedenheit
- Jährliche Mitarbeiterbefragung zur Arbeitszufriedenheit und zu den Arbeitsbedingungen
- Einweiserbefragungen
- klinikumsübergreifende Qualitätszirkel
- Verfahrensanweisungen und Standards
- Stellenbeschreibungen mit der Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Aufgabenfeldern
- Betriebsleitungs-, Chefarzt-, Stationsleitungs- und Abteilungsbesprechungen
- Jährliche Mitarbeitergespräche mit Zielvereinbarungen
- Beschwerdemanagement
- Riskmanagement
- Hygienemanagement
- Interne Analysen u.a.
Strukturen des Qualitätsmanagements
- Die Stabsstelle Qualitätsmanagement ist beim Vorstand angesiedelt.
- Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB, standortübergreifend) ist Herr Dr. Andreas Deiml.
- In den Abteilungen sind die Abteilungsleitungen verantwortlich. Sie ernennen einen befugten Qualitätsbeauftragten.
- Das Qualitätsmanagement findet in berufs- und abteilungsübergreifenden Projekten / projektbezogenen Arbeitsgruppen statt.
- Die Informationsweitergabe erfolgt bei Projektmeetings, in etablierten Besprechungsstrukturen und über das Intranet.
- Für die wesentlichen Prozesse werden Verfahrensanweisungen bzw. Ablaufpfade hinterlegt.
- Die relevanten Dokumente sind in Dienstanweisungen, Handbüchern und im Intranet hinterlegt.
Ziele des Qualitätsmanagements
- Höchstes Gewicht hat die Gewährleistung einer umfassenden und kompetenten medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung nach dem aktuellen Stand der Kenntnisse sowie der medizinischen Technik - und das rund um die Uhr.
- Das Programm der soliden Grundversorgung wird durch gezielte Innovationen ergänzt und erweitert. In den Haupt- und Belegabteilungen werden Schwerpunkte entsprechend dem medizinischen Bedarf gebildet.
- Als wohnortnahes Krankenhaus legen wir besonderen Wert auf eine freundliche Atmosphäre und eine an den persönlichen Bedürfnissen unserer Patienten ausgerichtete Betreuung.
- Wir verbessern unsere Prozesse kontinuierlich, um den Bedürfnissen unserer Patienten und ihrer Angehörigen stets gerecht zu werden.
- Die ärztlichen und pflegerischen Abteilungsleitungen sind für einen hohen fachlichen Wissensstand ihrer Mitarbeiter und für dessen Umsetzung in der täglichen Arbeit verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass aktuelle medizinische Standards und Leitlinien regelmäßig kommuniziert und flächendeckend umgesetzt werden.
- Ein gesundheitsförderndes Arbeitsklima voller gegenseitiger Wertschätzung, Anerkennung persönlicher Leistungen und respektvoller Zusammenarbeit ist unser Ziel.
- Jedem einzelnen Mitarbeiter ist bewusst, wie wichtig er und seine Tätigkeit für die Leistungsfähigkeit und die Zukunft unseres Kreisklinikums ist, und dass er durch sein Auftreten und Verhalten das Kreisklinikum nach innen und außen repräsentiert.
- Durch ein bedarfsorientiertes Spektrum und optimierte Prozesse streben wir eine maximale Auslastung und einen kostendeckenden Betrieb an.
- Die Anforderungen des modernisierten Gesundheitswesens setzen wir in vorausschauender Weise um.
- Wir kooperieren eng mit den niedergelassenen Kollegen und medizinischen und pflegerischen Einrichtungen der Region.
- Als Mitglied im Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser haben für uns die ganzheitliche Betreuung und die Befähigung von Patienten und Mitarbeitern zu einem gesundheitsfördernden Verhalten eine besonders hohe Bedeutung.
Ausgewählte Qualitätsmanagementprojekte
- Projekte zur Prozessoptimierung: Verbesserung von Abläufen auf den Allgemeinstationen, in der zentralen Patientenaufnahme und in der chirurgischen Ambulanz
- Projekte in der Pflege: Einführung des Pflegesystems Bereichspflege, Übergabe beim Patienten am Krankenbett, Festlegung von Abläufen, Strukturen und Ergebnissen in Form von Pflegestandards, Implementierung der Expertenstandards zur Sturzprophylaxe und zur Dekubitusprophylaxe
- Projekte zur Risikobegrenzung: ärztliche Patientenaufklärung, Dokumentation von Dekubitusgeschehnissen, Erfassung von Patienten, die bestimmte Infektionserreger mit in das Krankenhaus bringen
- Projekte zur Infektionsvermeidung und Hygiene, insbesondere im Zusammenhang mit multiresistenten Keimen
- Projekte zur Verbesserung des Informationsaustausches und der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und den pflegerischen Einrichtungen
- Gesundheitsförderung: Projekte zur Patientengesundheit (Rauchfreies Krankenhaus und Raucherberatung), zur Mitarbeitergesundheit und zur Vernetzung in der Region („Schüler is(s)t gesund“: Kooperation mit dem Gymnasium Landau)
- Projekt zur Reorganisation der Überleitungspflege/Sozialdienst (standortübergreifend)
- Projekte zur Organisationsentwicklung, z.B. Führungskräftetrainings und Strategietage
- Erarbeitung klinikumsübergreifender Behandlungsstandards
- Einführung eines standortübergreifenden Hygienemanagements u.a.
