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Besondere Schwerpunkte


Ultraschall – Sonografie

Die Sonographie ist ein Verfahren mit bildlicher Darstellung durch Ultraschallwellen, das im Rahmen der Schwangerenvorsorge eingesetzt wird. Mit ihrer Hilfe können das Kind, der Muttermund und die Eierstöcke betrachtet werden.

Die Untersuchung erfolgt bei Schwangeren entweder über den Bauch (Abdominalsonographie) oder über die Scheide (Vaginalsonographie). Mit der letzteren Methode sind der Muttermund und die Eierstöcke sehr gut zu beurteilen.

Folgendes kann mit Hilfe der Sonographie betrachtet werden:
  • Die Fruchtblase schon ab der 4. Schwangerschaftswoche (nur mit einem hochauflösenden Sonographiegerät möglich)
  • Der Embryo etwa ab der 5. Schwangerschaftswoche
  • Herzaktionen des Kindes etwa ab der 6. Schwangerschaftswoche
  • Embryonale Bewegungen ab der 6. bis 7. Schwangerschaftswoche
  • Über eine frühe Ultraschall-Untersuchung bis zur 14. Schwangerschaftswoche kann anhand der Vermessung des Embryos und der Fruchtblase (Ultraschallbiometrie) das tatsächliche Schwangerschaftsalter sehr genau ermittelt werden. Im Vergleich zur Berechnung des Geburtstermins anhand der letzten Regelblutung ist die sonographische Vermessung des Fötus exakter
  • Eine gestörte Fruchtanlage: Diese sollte der Arzt in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten ausschließen können.
  • Mehrlings-Schwangerschaften sind bereits in der Frühschwangerschaft feststellbar
  • Kindliche Fehlbildungen: Diese kann der Arzt in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche erkennen bzw. ausschließen
  • Die zeitgerechte kindliche Entwicklung sowie die Kindslage und die Lage des Mutterkuchens (Plazenta) in der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche
Im Rahmen der Schwangerenvorsorge sehen die Mutterschaftsrichtlinien in Deutschland drei Routine-Untersuchungen vor:
  • In der 9. bis 12. Schwangerschaftswoche
  • In der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche
  • In der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Myome

Uterus , Gebärmuttermyome

Myome stellen eine Verdickung in der Gebärmuttermuskulatur durch Verdichtung und übermäßiges Wachstum von Bindegewebsstrukturen dar. Bis auf eine geringe Zahl sind Myome gutartig (gutartige Tumore). Ein Myom kann sowohl mitten in der Gebärmuttermuskulatur entstehen, sowie auch als Ausbuchtung in der Gebärmutterhöhle oder nach außen. Hierbei kann ein Myom als einzige Geschwulst oder in einer Vielzahl von Geschwülsten in der Gebärmutter auftreten.

Myome können Beschwerden verursachen oder auch aufgrund der lebenslangen Beschwerdefreiheit unerkannt bleiben. Es können z.B. folgende Beschwerden (Symptome) auftreten:
  • Verstärkung von Blutungsdauer und Blutungsstärke
  • Zwischenblutungen
  • Druck im Unterbauch auf Harnblase, Darm , Nerven und Harnleiter
  • Sterilität und Fehlgeburt bzw. Eileiter-Schwangerschaft
  • Schmerzen im Unterbauch und bei der Monatsblutung
  • Blutarmut (Anämie)
Myome werden durch folgende Untersuchungsmethoden festgestellt:
  • Abtasten während der gynäkologischen Untersuchung
  • Ultraschalluntersuchung
  • Bauchspiegelung bei Myomen mit Sitz in oder auf der Gebärmutterwand
  • Gebärmutterspiegelung bei Myomen in der Gebärmutterhöhle
Prognose: 5 / 1000 Myomen können bösartig werden Behandlung
Große, wachsende und symptomatische Myome ( z.B. Bauch- und Periodenschmerzen, starke Monatsblutung sowie insbesondere unerfüllter Kinderwunsch) werden operativ entfernt.

Die schonendste Operationsart ist die Minimal Invasive Methode durch

Bauchspiegelung = Laparoskopie: Zugang unterhalb des Nabels und / oder
Gebärmutterspiegelung = Hysteroskopie: Zugang durch die Vagina.

Das gewählte Verfahren hängt vom Sitz des Myoms ab und wird mit der Patientin vor der Operation genau besprochen. Es ist sehr wichtig, dass diese Art von Eingriffen von erfahrenen Operateuren durchgeführt wird, da davon der Erfolg abhängt.

Operationsmöglichkeiten und Alternativen:

  • Laparokopische Myomentfernung durch Bauchspiegelung und Erhalt der Gebärmutter und der Gebärfähigkeit in circa 90% der Fälle möglich .Eine Bauchschnitt- Narbe bleibt erspart. Unser Zentrum ist auf diese Methode spezialisiert.
  • Hysteroskopische Myomentfernung durch Gebärmutterspiegelung (durch die Scheide)und Erhalt der Gebärmutter: kein Schnitt, kaum Schmerzen, hohe Schwangerschafts-Chancen nach der Operation. Unser Zentrum ist auf diese Methode spezialisiert.
  • Laparoskopische Gebärmutterentfernung: endoskopisches Entfernen der gesamten Gebärmutter (ohne Bauchschnitt). Unser Zentrum ist auf diese Methode spezialisiert.
  • Laparoskopische Entfernung des Gebärmutterkörpers: endoskopische Entfernung des Uteruskörpers mit Myomen und Erhalt des Muttermundes sowie der Beckenbodenintegrität ohne Bauchschnitt. Unser Zentrum ist auf diese Methode spezialisiert.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Gebärmutter (Uterus)

Krankheitsbilder
  • Myome
  • Fehlbildungen
  • Blutungsstörungen (z.B. verstärkte Monatsblutung,
  • Zwischenblutungen, atypische Blutungen im Alter, usw.)
  • Unterbauchbeschwerden (z.B. Gebärmutterendometriose)
  • Gebärmutterschleimhautentzündung
  • Unfruchtbarkeit auf Grund von Fehlbildungen, Eileiterverschluss, usw.
  • Gebärmuttersenkung
  • Eileiterschwangerschaft
  • Karzinom (Gebärmutterhals-Karzinom)

Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten am Uterus:

Medikamentös
  • z.B. Gabe von Hormonen oder Antibiotika
Operativ
  1. Entfernen von Myomen
  2. Entfernen der Gebärmutter:
    • Auf herkömmliche Weise:
      durch Bauchschnitt oder von der Scheide aus
    • Mittels Bauchspiegelung:
      (darauf ist unser Zentrum spezialisiert!)
      Entfernen der Gebärmutter mit Erhaltung des Gebärmutterhalses; Vorteil u.a.: Stabilität, d.h. die Bandstrukturen des Beckenbodens bleiben erhalten womit einer "Senkung" bzw. einem "Vorfall" vorgebeugt wird
    • Entfernung von der Scheide aus kombiniert mit einer Bauchspiegelung (LAVH):
      Vorteil: Bauchschnitt und Vernarbung werden vermieden
  3. Sonstige allgemeine Behandlungsmethoden:
    • Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung)
    • Abrasio (Ausschabung unter Sicht)
    • Endometriumablatio (Abtragen der Schleimhaut)
    • Konisation (Entnahme eines Gewebekegels vom Muttermund bei auffälligen Krebsabstrichen)
    • Entfernen von Polypen in der Gebärmutterhöhle oder im Gebärmutterhals
  4. Weitere Eingriffe am Uterus mittels Bauchspiegelung
    • Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit (bei Unfruchtbarkeit)
    • Korrekturen von Fehlbildungen
    • Sterilisierung (bei abgeschlossener Familienplanung)
    • Operationen bei Gebärmuttersenkung: Uterosacropexie (Fixieren der Gebärmutter am Kreuzbein)
    • Operative Therapie bei Eileiterschwangerschaft

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Endometriose

Als Endometriose bezeichnet man das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Eine eindeutige Ursache hierfür konnte bisher nicht gefunden werden. Gebärmutterschleimhautgewebe (Endometriosherde) können in den verschiedensten Organen (z.B. Blase, Darm, Eierstöcke oder Bauchdecke) gefunden werden. Neben leichteren Formen der Erkrankungen treten auch immer wieder schwerste Krankheitsverläufe auf. Die Endometriose stellt eine gutartige Erkrankung der Frau dar. Allerdings kann nach durch wiederholtes Auftreten der Krankheit die Lebensqualität der Frau deutlich eingeschränkt sein.

Während im Rahmen der Monatsblutung die Gebärmutterschleimhaut in der Gebärmutter durch „Abbluten“ aus dem Körper entfernt und durch Hormoneinfluss bis zur nächsten Monatsblutung wieder aufgebaut wird, können die Gebärmutterschleimhautbereiche, die sich in den oben genannten Organen befinden, während der Monatsblutung nicht aus dem Körper entfernt werden und es entstehen die so genannten Endometrioseherde. Monat für Monat wird dort in kleinen Schritten "altes Blut" angesammelt, bis große Endometriosezysten entstehen.

Beschwerden:
  • Kreuz- und Bauchschmerzen unterschiedlicher Stärke, die auch in die Beine ausstrahlen oder zur Ohnmacht führen können, vor allem vor und während der Menstruation
  • Starke und unregelmäßige Monatsblutungen
  • Schmerzen während oder nach dem Geschlechtsverkehr
  • Schmerzen bei gynäkologischen Untersuchungen
  • Schmerzen während des Eisprungs
  • Blasen- und Darmkrämpfe, Schmerzen bei Blasen- und Darmentleerung und bei Darmbewegungen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit, insbesondere während der Menstruation
Behandlung:
  • Die operative Therapie : Entfernen der Endometioseherde und Lösen von Verwachsungen am Darm / Harnblase-Harnleiter, am besten endoskopisch durch Bauchspiegelung
  • Unser Zentrum ist darauf spezialisiert.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Eierstock

Zysten im / am Eierstock sind Hohlräume, die mit verschiedensten flüssigen oder festen Bestandteilen gefüllt sind. Manche verschwinden wieder von selbst. In Ausnahmefällen können diese Zysten sehr groß und schmerzhaft werden. Wenn in der Zyste ein kleines Gefäß platzt, füllt sie sich mit Blut, spannt sich und verursacht starke Schmerzen.

Stieldrehung: Beschwerdebild: Akute, stechend-krampfartige Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, u.U. Darmverschluss

Endometriosezysten: siehe Endometriose

Im Falle so genannter Dermoidzysten findet man manchmal Talg, Haare, Zähne, Knorpelstücke usw. in der Zyste. Diese Zysten haben im Prinzip den Ursprung bei der Entstehung des Lebewesens (der Frau). Im Volksmund spricht man hier oft vom "eigenen Zwilling der Frau". Vielfach werden solche Zysten bei den üblichen gynäkologischen Ultraschalluntersuchungen entdeckt.

Eine weitere Form der Eierstockzysten stellen die bösartigen Erkrankungen (Eierstockskrebs) dar. Hier finden sich teilweise flüssige, teilweise feste Bestandteile in den Zysten. Vorsorgeuntersuchungen durch Ultraschall ergeben diesbezüglich oft schon einen Hinweis auf das Vorliegen einer solchen Erkrankung.

Beschwerdebild:
  • oftmals beschwerdefrei
  • uncharakteristische Schmerzen (Ziehen, Druck)
  • gelegentlich Darmbeschwerden
  • bei großen Zysten Verdrängungserscheinungen und Zunahme des Bauchumfanges
  • akute Notfallsituation bei Platzen oder Stieldrehungen einer Ovarialzyste
Behandlung:
  • operativ bei einfachen, glattwandigen Zysten
  • bei jungen Frauen kann bei einfachen, glattwandigen Zysten versuchsweise eine medikamentöse Therapie (Hormone / Pille) begonnen werden
  • bei den übrigen Zysten und bei entsprechender Größe bzw. Schmerzhaftigkeit kann häufig eine operative Therapie nicht vermieden werden
  • bei gutartig erscheinenden Zysten kann vielfach mit Hilfe von Bauchspiegelungen behandelt werden; bei Verdacht auf eine bösartige Erkrankung muss die operative Therapie mit Hilfe eines Bauchschnittes erfolgen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Eileiter

Eine Eileiterschwangerschaft (Tubargravidität) kann mittels endoskopischer Verfahren ohne Bauchschnitt behandelt werden. Der Eileiter kann dadurch oft erhalten werden, so dass nach diesen Maßnahmen eine normale Schwangerschaft möglich ist.

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Scheidensenkung

Bei Gebärmutter und / oder Scheidensenkung liegt oft ein Bruch (Hernie) im Beckenboden vor. In diesem Fall ist die sog. Scheidenplastik notwendig, reicht aber für die Hernienbehandlung des Beckenbodens nicht aus. Deshalb wird die Scheide bzw. Gebärmutter an den Kreuzbeinknochen mittels Spezialband fixiert. Damit können wir Wiederauftreten einer neuen Hernie des Beckenbodens vermeiden. In unserem Zentrum werden solche Operationen endoskopisch (ohne Bauchschnitt) durchgeführt.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Bauchschmerzen / Verwachsungen

Millionen von Menschen leiden an chronischen Bauchschmerzen. Die Ursachen sind oft unklar. Da die Schmerzen häufig in andere Körperregionen ausstrahlen ist die Abklärung entsprechend aufwendig und schwierig. Betroffene Patientinnen müssen Schmerzmittel einnehmen, erhebliche Nebenwirkungen in Kauf nehmen und oftmals eine Vielzahl von Untersuchungen über sich ergehen lassen (z.B. Darmspiegelung, Blasenspiegelung, Röntgenuntersuchungen sowie weitere fachärztliche Konsultationen).
Eine häufige Ursache der chronischen Bauchsehmerzen sind Verwachsungen, die infolge von vorangegangenen Operationen und Entzündungen entstehen.
Über 2500 Frauen mit unklaren Bauchschmerzen wurden in unserem Zentrum bereits diesbezüglich behandelt. Bei circa 80% fanden sich Verwachsungen. Diese wurden endoskopisch gelöst. Danach waren die Patientinnen beschwerdefrei.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.


Harninkontinenz

Unwillkürlicher Urinverlust tritt bei Frauen, die mehrere Kinder geboren haben häufig auf und stellt ein ernstes hygienisches und psychisches Problem dar. Die Lebensqualität kann durch diese Erkrankung stark beeinträchtigt werden.

Abhängig vom Schweregrad und je nach Ursache des Urinverlusts werden neben spezieller Gymnastik verschiedenste konservative / medikamentöse und eine Vielzahl von operativen Verfahren zur Behandlung angewandt. Wir führen verschiedene Behandlungsmethoden durchUnsere Heilungsrate liegt bei 80-86%. Routinemäßig werden moderne Operationstechniken in unserem Zentrum angewandt wie zum Beispiel:die Schlingenoperation - T.V.T.T = Tension free (spannungsfrei) V = Vaginal T = Tape (Band, Schlinge) die Schlingenoperation- T.O.T = Trans - Obturator- Tape (Band,Schlinge) Bei der T.V.T. wird mittels eines feinmaschigen, etwa 1 cm breiten Bandes aus einem speziellen Kunststoff die Harnröhre umschlungen und gestützt. Nach den entsprechenden Voruntersuchungen (z.B. Blasendruckmessung durch den Urologen) wird nach örtlicher Betäubung das Band durch einen kleinen Schnitt in der vorderen Scheidewand eingeführt und oberhalb des Schambeins durch zwei winzige Öffnungen im Unterbauch nach außen geführt. Das Band wird dicht unter der Hautoberfläche gekürzt und die kleinen Hautschnitte (ca. 1,5cm lang) wie üblich versorgt. Entlang des Bandes bildet der Körper festes Bindegewebe, so dass die Harnröhre dadurch dauerhaften Halt erfährt. TVT

Bereits während der Operation kann geprüft werden, ob das Band korrekt angelegt wurde. Nach einer kurzen, stationären Beobachtungszeit (3-4 Tage) kann die Patientin aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Erfolgsquote dieser Methoden wird mit 70-90% beziffert. Wichtig für die Anwendung ist eine genaue vorhergehende Untersuchung, da sie nicht in jedem Fall von unfreiwilligem Harnabgang angewandt werden kann. Blasenhals Suspension an die Bauchdecke - Kolpofasziale Suspension: Die 10-Jahres Ergebnisse bei 370 operierten Patientinnen, die nach dieser Methode auch bei uns operiert wurden, hat eine Heilung bzw. erhebliche Besserung bei 90% der Fälle ergeben. Diese Operationstechnik kann alleine oder im Rahmen einer anderen Operation wie z.B. einer Gebärmutteroperation durchgeführt werden.

Die T.O.T.-Methode folgt dem gleichen Prinzip, nur dass das stützende Band einen etwas anderen Weg nimmt.

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Gebärmutterspiegelung

Diese Methode erlaubt es, die Gebärmutter von innen (Gebärmutterhöhle) zu untersuchen bzw. krankhafte Befunde zu behandeln, ohne den Körper durch größere Eingriffe (z.B. Schnitte) zu beeinträchtigen. Die Untersuchung erfolgt durch die Scheide, ähnlich wie bei der üblichen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung schmerzfrei.

Der Eingriff wird mittels eines sehr dünnen (3-6 mm im Durchmesser) Sichtgerätes (Optik) durchgeführt. In der Optik befindet sich in den meisten Fällen eine kleine Führungshülse (Arbeitskanal) durch die die Arbeitsgeräte (z.B. kleine Zangen, kleine Scheren usw.) zum Operieren eingebracht werden können. Durch Anschluss einer Spezialkamera an die Optik können sämtliche Vorgänge (OP-Schritte) auf einem Bildschirm verfolgt bzw. überwacht werden.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass operative Eingriffe in der Gebärmutterhöhle unter Sicht exakt ausgeführt werden können wie z.B.: Entfernung von Myomen, Polypen, Fehlbildungen (Septum - Scheidewand des Uterus) und Gebärmutterschleimhaut –Abtragung.

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Bauchhöhlenspiegelung (Laparoskopie)

Eine Bauchhöhlenspiegelung erfolgt unter Vollnarkose mit einem kleinen Schnitt (ca. 2 cm) knapp unterhalb des Nabels und evt. zwei Einstichen (ca. 0,5 cm) im Unterbauch. Das Verfahren ist äußerst schonend („minimal invasiv“)und sehr sicher und erlaubt eine Reihe von Operationen im Bauch- und Beckenraum. Die größten Vorteile sind das Fehlen eines Bauchschnittes mit den Risiken der Wundheilungsstörung oder eines Narbenbruches, sehr wenig Schmerzen und eine schnelle Genesung.

Die Minimal Invasive Technik (Laparoskopie) bietet gegenüber der Operation durch Bauchschnitt überzeugende Vorteile:
  • sehr geringer Blutverlus
  • sehr wenig Schmerzen nach der Operation
  • sehr selten Wundinfektionen, da die endoskopische Technik nur minimale Wunden verursacht
  • weniger Verwachsungen im Bauchraum
  • Essen, Trinken und Aufstehen in der Regel am Operationstag
  • Duschen, Haare waschen am ersten Tag nach der Operation
  • kurzer Krankenhausaufenthalt
  • insgesamt schnellere Erholung und kürzere Genesungs-Phase

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf www.gynecologie.de.